Hat Dein Pferd immer wieder Probleme am Bewegungsapparat?
Vielleicht sogar immer wieder an den gleichen Stellen?

Dein Pferd zeigt sich manchmal unwillig, hat immer wieder Leistungsabfälle….aber es findet sich keine konkrete Erkrankung?

Dann können unphysiologische Bewegungsmuster die Ursache sein. Diese sind durch ein bestimmtes Exterieur bedingt, also angeboren oder erlernt.
Sie führen irgendwann zu einem dauerhaften Schaden!
Zu Krankheiten wie Kissing Spines, Spat, diverse Sehnenerkrankungen, usw.

Die Gute Nachricht ist:
Durch gutes Bodentraining lässt sich das verhindern auch bereits vorhandene ungünstige Bewegungsmuster wieder verbessern!!

 

„Gutes Reiten beginnt vom Boden aus!“

 

Gutes Bodentraining bedeutet Chancenoptimierung bei minimalen Risiken  –  mit funktionellem Bodentraining !

Der Bewegungsapparat der Pferde ist seinem natürlichen Lebensraum angepasst – viel ruhige Bewegung im Schritt beim Grasen (Fresshaltung: Kopf am Boden), schnelle Sprints bei Gefahr, usw.  Bereits geringe Einflüsse auf den Bewegungsapparat können massive Auswirkungen haben, weil sie zu unphysiologischen, verbrauchenden Bewegungsmustern führen.

Das funktionelle Bodentraining beruht auf osteopathischen Grundsätzen. Andrew Taylor Still, der Begründer der Osteopathie, verstand als Vorbild dieser Lehre die Vollkommenheit der Natur. Drei seiner wichtigsten Leitsätze lassen sich auf die Ausbildung von Pferd und Reiter folgendermaßen zusammenfassen und übertragen (vgl. „Gutes Training schützt das Pferd“, B. Welter-Böller und M. Welter, 2016):

  1. Der Trainer kann nur dann ein Pferd und einen Reiter ohne Verbrauch und Verdruss ausbilden, wenn er es im Einklang mit der Natur und mit den Gesetzten des Lebens tut.

  2. Der Trainer versteht sich als menschlicher Ingenieur, der über anatomische Wissen verfügt und die biomechanischen Zusammenhänge versteht, denen Pferd und Reiter unterliegen. So kann er Schaden verhindern. Sind schon Probleme entstanden, kann er sie mit diesem Wissen korrigieren.

  3. Der Trainer muss der Natur und ihren Gesetzen gehorchen, sonst versagt er in der Ausbildung von Pferd und Reiter.

Was sind die Ursachen für unphysiologische Bewegungen?

Nicht ausreichend auskurierte Verletzungen, unausbalanciertes Training, mangelnde Koordination, ungenügende Ausdauer oder eine eingeschränkte Beweglichkeit sind die Ursachen für unphysiologische Bewegungsmuster, also pathologische (= krankmachende) Bewegungen. Ebenso können unpassendes Equipment oder Besonderheiten im Exterieur, die nicht zur Ausbildung und Training des Pferdes passen, zu verbrauchenden Bewegungsmustern führen.

Was sind die Folgen von unphysiologischen Bewegungsmustern?

Wichtig ist an dieser Stelle zu sagen, dass wir nicht von einmaligen Bewegungen sprechen, sondern tatsächlich von BewegungsMUSTERN, also bereits falsch verinnerlichten Bewegungsabläufen.

Die Folgen sind Leistungseinbußen, Rittigkeitsprobleme, Widersetzlichkeiten, ungleich ausgebildete Muskulatur, sowie wiederkehrende Verspannungen und Blockaden.

 


Wie kann Deinem Pferd das funktionelle Bodentraining helfen?

Um mit dem Funktionellem Bodentrainig Erfolge zu haben, müssen zuvor immer erst Stärken und Schwächen analysiert werden. Anhand dieser Analyse entsteht eine Trainingsidee, mit der wir die Erarbeitung oder Wiederherstellung nicht-verbrauchender Bewegungsmuster erzielen wollen.

Ich zeige Dir und deinem Pferd Übungen und Hilfsmittel, um die gesunden Bewegungsmuster zu entwickeln. Wenn dein Pferd in der Lage ist, die erarbeiteten Muster vom Boden aus abzurufen, kann es diese auch in seiner Arbeit unter dem Reiter erbringen und so zu einem gesunden Reitpferd werden!